Neues Therapiezentrum Enns – Dachgleiche erreicht

15.05.2014
Dachgleiche | Rehaklinik Enns | credit Werner Leutner

Zur nachhaltigen Sicherung von Enns als Gesundheitsstandort wird das ehemalige Landeskrankenhaus Enns derzeit in eine Sonderkrankenanstalt für Rehabilitation umgewandelt. Nunmehr wurde bei den Aus- und Umbauarbeiten die Dachgleiche erreicht.

Zur nachhaltigen Sicherung von Enns als Gesundheitsstandort wird das ehemalige Landeskrankenhaus Enns derzeit in eine Sonderkrankenanstalt für Rehabilitation umgewandelt. Nunmehr wurde bei den Aus- und Umbauarbeiten die Dachgleiche erreicht. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann-Stv. Franz Hiesl,  VAMED-Generaldirektor Dr. Ernst Wastler, gespag-Vorstandsdirektor Mag. Karl Lehner, RLB-Oberösterreich-Vorstandsdirektor Dr. Georg Starzer sowie weitere zahlreiche hochrangige Vertreter der Politik und Wirtschaft konnten sich bei der heutigen Gleichenfeier vom Baufortschritt überzeugen.

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rd. 19,6 Mio Euro wird im neuen Therapie- und Rehazentrum eine zukunftsorientierte Gesundheitseinrichtung mit speziellem Wohlfühlcharakter sowohl für Patienten als auch für zukünftige MitarbeiterInnen entstehen. Rd. 100 Arbeitsplätze werden geschaffen. Errichtet und betrieben wird das neue Therapiezentrum von der VAMED. Eigentümer ist mit 33 Prozent die OÖ. Gesundheits- und Spitals-AG(gespag) und mit 67 Prozent das Konsortium, bestehend aus VAMED und der Raiffeisenlandesbank OÖ.

Das neue Therapie- und Rehazentrum für die Fachbereiche Neurologie und Pulmologie wird 120 Betten - 60 neurologische und 60 pulmologische - in 3 Stationen umfassen. Es werden ausschließlich Einbettzimmer zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit für Zusatzbetten für Begleitpersonen ist gegeben.

Das Therapiezentrum wird aus dem historischen Altbestand und einem Neubau bestehen. Nachdem die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind, wird noch im Mai 2014 mit dem Innenausbau begonnen. Besonderes Augenmerk im Zuge der Errichtung liegt auf einem hohen Anteil an lokaler und regionaler Wertschöpfung.

Es ist erklärtes Ziel der VAMED, dass, wo immer es möglich ist, regionale Unternehmen herangezogen werden. Im konkreten Fall ergingen von den bisher vergebenen Aufträgen im Wert von knapp 10,5 Mio Euro rd. 80 Prozent an Unternehmungen in Oberösterreich.

„Das zukünftige Angebot entspricht damit exakt der Bedarfssituation in Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich. Gerade in diesen Fachbereichen besteht für die Versorgungsregion ein nachgewiesener Bedarf an zusätzlichen Reha-Betten“, sagte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Die vorhandene Infrastruktur, die Lage im Zentrum der Versorgungsregion Pyhrn-Eisenwurzen und die Nähe zum Zentralraum Linz sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung zeichnen Enns als Standort für die neue Aufgabenstellung aus.

„Ich bin überzeugt, dass hier eine großartige Reha-Einrichtung entsteht und sich der gute Geist des ehemaligen Landeskrankenhauses Enns auch fortsetzt. Die VAMED kann sich freuen, wenn sie die Mitarbeiter, die am ehemaligen Standort in Enns gearbeitet haben, in ihrem neuen Team begrüßen kann“, so Landeshauptmann-Stv. Franz Hiesl.

Die VAMED bringt in die neue Therapie- und Rehabilitationsklinik in Enns nicht nur ihr umfassendes Know-how ein, das sie bei der Planung, Errichtung und beim Betrieb von mehr als 650 Gesundheitseinrichtungen in 72 Ländern erworben hat. „In Österreich betreiben wir derzeit elf Reha-Einrichtungen“, so VAMED-Generaldirektor Dr. Ernst Wastler. „Als Oberösterreicher freue ich mich ganz besonders, dass die ausgezeichnete, auf gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung beruhende Partnerschaft zwischen der VAMED und dem Land

OÖ, der RLB OÖ, der gespag und der PVA mit dem Therapiezentrum Enns nun eine Fortsetzung findet.“

"Die Raiffeisenlandesbank OÖ nimmt ihre regionale Mitgestaltungsverantwortung auch bei der Finanzierung von Gesundheitseinrichtungen wahr. Insgesamt haben wir inklusive EU-

Mittel bisher Finanzierungen im Ausmaß von mehr als 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Damit konnten Einrichtungen in allen Bereichen der Gesundheit realisiert werden: im Bereich der Prävention, durch den Bau von Krankenhäusern und auch im Bereich der Rehabilitation. Dabei hat sich die Partnerschaft mit der GESPAG und der VAMED-Gruppe bestens bewährt“, so Dr. Georg Starzer, Vorstand der Raiffeisenlandesbank OÖ.

„Je nach personellem Bedarf des zukünftigen Therapie- und Rehazentrums Enns haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Wunsch auch die Möglichkeit, nach Enns zurück zu kehren“, erklärt gespag-Vorstand Mag. Karl Lehner, MBA. „Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit unseren Betreiberpartnern damit eine gute Lösung für die oberösterreichische Bevölkerung, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gefunden haben.“

Die Baufertigstellung wird im 1. Quartal 2015 erfolgen, der Patientenbetrieb wird Mitte 2015 starten.

Rückfragehinweis:

Mag.a Jutta Oberweger
Pressesprecherin Oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag)
Tel.: 05 055460-20400
Handy: 0664 / 5123815
E-Mail: jutta.oberweger@gespag.at

Harald Wetzelsberger
Public Relations und Medienservice Raiffeisenlandesbank OÖ. AG
Tel.: +43 (0)732 / 6596 - 2009
E-Mail: wetzelsberger@rlbooe.at

Pressekontakt

Prok. Mag. Ludwig BICHLER, MBA Konzernsprecher

Sterngasse 5, 1230 Wien, Austria +43 1 60127 610
E-Mail

Pressebilder

Dachgleiche | Rehaklinik Enns | credit Werner Leutner

gespag-VD Mag. Karl Lehner, LH-Stv. Franz Hiesl, LH Dr. Josef Pühringer, VAMED-GD Dr. Ernst Wastler,…